PHP und Laravel, seit acht Jahren, hauptsächlich im Backend. Ich baue und pflege Webanwendungen, die im Hintergrund etwas Ernsthaftes tun: Bestellungen verarbeiten, Daten zwischen Systemen schieben, Rechnungen erzeugen, Zugriffsrechte verwalten. Frontend mache ich nur so weit, wie es nötig ist, damit man das Ergebnis bedienen kann. Für gestalterisch anspruchsvolle Oberflächen brauchst du jemand anderen, ich bin da ehrlich und nicht besonders begabt.
Mein technischer Alltag: Laravel in den Versionen 10 und 11, davor viel 8 und 9, MySQL und MariaDB, Redis für Caching und Queues, Docker für die Entwicklungsumgebung und häufig auch für den Betrieb. REST-Schnittstellen entwerfe und dokumentiere ich, mit OpenAPI, weil eine Schnittstelle ohne Dokumentation nach sechs Monaten niemand mehr anfassen will, mich eingeschlossen. Tests schreibe ich mit PHPUnit und Pest, nicht flächendeckend, aber überall dort wo Geld, Zugriffsrechte oder Datenverlust im Spiel sind. Git mit Feature-Branches, Code Review ist mir wichtig, auch wenn ich der Einzige bin und du nur mitliest.
Gearbeitet habe ich vier Jahre bei einer Agentur in Breslau, die Onlineshops für den deutschsprachigen Markt betreut hat, danach drei Jahre fest bei einem Anbieter für Lagerverwaltungssoftware, dort war ich für die Schnittstellen zu Warenwirtschaftssystemen zuständig. DATEV-Export, Shopware, ein paar hausgemachte ERP-Systeme mit eigenwilligen Vorstellungen davon was ein Datum ist. Seit anderthalb Jahren arbeite ich auf eigene Rechnung.
Ein konkreter Fall, damit du siehst worum es bei mir meistens geht. Ein Onlinehändler für Modellbauzubehör hatte einen nächtlichen Abgleich zwischen Shop und Lager, der 50 Minuten lief und in ungefähr jedem fünften Durchlauf mit einem Zeitüberschreitungsfehler abbrach. Danach stimmten die Bestände nicht und jemand musste morgens von Hand nachziehen. Die Ursache war nicht die Datenmenge, sondern dass für jeden Artikel einzeln eine Abfrage an die Schnittstelle des Lagers ging, rund 14.000 Stück. Ich habe das auf Stapelverarbeitung mit 500 Artikeln pro Aufruf umgebaut und die Verarbeitung in eine Queue gelegt, mit Wiederholung bei Fehlern. Laufzeit danach etwa sieben Minuten, Abbrüche seit dem Umbau keine mehr, und wenn doch einmal einer kommt, sieht man im Protokoll welcher Stapel es war.
Ich arbeite gern an Bestandssystemen, auch an solchen, die andere geschrieben haben und über die man erst einmal flucht. Das gehört dazu. Was ich davon halte, altes funktionierendes Zeug aus Prinzip neu zu schreiben, ist wenig. Meistens ist die teure Variante die, bei der man vier Monate lang nachbaut was schon da war, und am Ende fehlen genau die drei Sonderfälle, die den Betrieb am Laufen gehalten haben. Wenn eine Neuentwicklung wirklich nötig ist, sage ich dir das, mit Begründung. Aber erst schaue ich mir an, was du hast.
Und jetzt der Teil, bei dem ich deutlich werde, weil ich das zweimal falsch gemacht habe und nicht noch ein drittes Mal will. Ich brauche Zugang zu einer funktionierenden Testumgebung, spätestens in der ersten Woche. Ich brauche eine Person bei dir, die fachliche Fragen beantworten darf, ohne vorher drei Ebenen zu fragen. Und ich brauche, dass jemand freigibt: wenn etwas fertig ist und vier Wochen ungetestet liegen bleibt, weil niemand Zeit hat draufzuschauen, dann sitze ich auf einem Berg unbestätigter Arbeit und die nächsten Änderungen bauen darauf auf. Das wird dann teuer, und zwar für dich. Wenn du gerade wirklich keine Kapazität für Abstimmung hast, ist das in Ordnung, aber dann ist es der falsche Zeitpunkt für ein Projekt mit mir.
Was ich nicht mache: WordPress-Themes anpassen, Suchmaschinenoptimierung, Serverbetreuung rund um die Uhr mit Bereitschaftsdienst. Ich richte Server ein und halte sie in Schuss, Linux, nginx, Deployment über GitLab CI, das ja. Aber ich bin kein Notdienst um drei Uhr nachts. Wenn du das brauchst, nimm dafür einen Anbieter der genau das verkauft.
Verfügbar bin ich mit 40 Stunden pro Woche, ab sofort, Montag bis Freitag. Meine Kernzeit liegt zwischen neun und siebzehn Uhr mitteleuropäischer Zeit, in der Regel bin ich früher da. 26 Euro die Stunde, abgerechnet nach tatsächlichem Aufwand mit einer Aufstellung je Woche. Festpreise mache ich nur bei klar umrissenen, kleinen Sachen, bei allem anderen wäre der Aufschlag für das Risiko so hoch dass du schlechter fährst.
Zu meinem Deutsch: Polnisch ist meine Muttersprache, Deutsch habe ich ab der fünften Klasse gelernt und während des Studiums ein Jahr in Dresden verbracht. Ich schreibe und spreche es sicher, auch in technischen Besprechungen, und ich lese deutsche Anforderungsdokumente ohne Übersetzungshilfe. Englisch ebenso, der Großteil der Fachliteratur ist ohnehin englisch. Was mir bis heute nicht liegt, sind Kommas in langen deutschen Sätzen, aber das merkt man im Quelltext zum Glück nicht.
Schreib mir hier über die Plattform, am besten mit einem Satz dazu, was das System tut und wo es klemmt. Ich melde mich in der Regel am selben Tag.
Die Stufe ist die Selbsteinschätzung. Ist sie von remowo geprüft, steht das Ergebnis unseres Gesprächs dabei.