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Buchhaltung und Finanzen Geprüft

Buchhaltung und Finanzen

RW-2026-700114

Ich bin Agnieszka, 38 Jahre alt, wohne in Krakau und mache seit elf Jahren Buchhaltung. Angefangen habe ich in einer kleinen Kanzlei hier in der Stadt, die vor allem Handwerker und Einzelhändler betreut hat, danach war ich sechs Jahre in der Finanzbuchhaltung eines Zulieferers für Verpackungsmaterial, der einen deutschen Mutterkonzern hatte. Seit knapp drei Jahren arbeite ich selbständig von zuhause aus, für Betriebe in Deutschland und Österreich.

WAS ICH FÜR DICH ERLEDIGE

Kreditorenbuchhaltung ist mein Kerngeschäft. Eingangsrechnungen prüfen, kontieren, buchen, Zahlläufe vorbereiten, Skontofristen im Blick behalten. Dazu Kassenbuch, Bankbuchungen, Abstimmung der Sachkonten, offene Posten verfolgen und Lieferanten anschreiben wenn eine Gutschrift fehlt. Reisekostenabrechnungen mache ich auch, das mag zwar keiner, ich finde es aber entspannend.

Wenn dein Steuerberater die Abschlüsse macht, bereite ich ihm alles so vor dass er nur noch prüfen muss. Das ist in der Regel die günstigste Aufteilung für dich, weil Steuerberaterstunden nun einmal teurer sind als meine.

WOMIT ICH ARBEITE

DATEV in erster Linie, dort vor allem Unternehmen online und Rechnungswesen. Wenn dein Berater den Belegtransfer nutzt, kenne ich den Weg. lexoffice kenne ich ebenfalls gut, ich betreue damit zwei laufende Mandate, und mit sevDesk habe ich immerhin ein halbes Jahr gearbeitet, da müsste ich mich kurz wieder einfinden. Excel benutze ich täglich, Pivot und SVERWEIS sind für mich normales Handwerkszeug, ich baue mir Abstimmlisten selbst wenn das System nichts Passendes ausspuckt.

Für den Zahlungsverkehr arbeite ich mit dem, was du hast. SEPA-Dateien erzeugen und dir zur Freigabe schicken, das ist mein üblicher Weg. Ich möchte ausdrücklich keine Freigabeberechtigung auf deinem Bankkonto haben. Das ist nicht Misstrauen von deiner Seite, das ist Ordnung von meiner. Ich bereite vor, du gibst frei.

DIE SACHE MIT DEM SCHUHKARTON

Mein erster Mandant als Selbständige war ein Fliesenleger aus dem Sauerland. Der hat mir im Januar ein Paket geschickt, weil er dem Einscannen nicht traute, und darin war tatsächlich ein Schuhkarton mit dem kompletten Vorjahr. Tankquittungen, Baumarktbons, zwei Lieferscheine mit Kaffeeflecken, eine Rechnung über einen Anhänger und ganz unten eine Postkarte von seiner Schwester. Ich habe elf Tage gebraucht. Am Ende fehlten neun Belege über zusammen etwa 2.400 Euro, die haben wir bei den Lieferanten nachgefordert.

Das Jahr darauf hat er fotografiert und hochgeladen, und wir waren in vier Tagen durch. Ich erzähle das, weil ich niemanden dafür verurteile wie seine Ablage aussieht. Ich räume das auf. Aber ich sage dir ehrlich dass es dich Geld kostet wenn wir es jedes Jahr so machen, und im zweiten Jahr werde ich anfangen zu drängeln.

WIE DIE ZUSAMMENARBEIT LÄUFT

Ich brauche von dir einen festen Ansprechpartner, der Rückfragen innerhalb von zwei, drei Tagen beantwortet. Bei laufender Kreditorenbuchhaltung sammeln sich sonst Fragen an und irgendwann steht der ganze Stapel. Zugänge lasse ich mir sauber einrichten, mit eigenem Benutzer auf meinen Namen, keine geteilten Passwörter.

Ich melde mich einmal die Woche mit einem kurzen Stand: was gebucht ist, was offen ist, woran es hakt. Meistens per Nachricht, wenn du lieber telefonierst geht das auch, ich mache das nur ungern spontan. Ein fester Termin ist mir lieber als sieben Anrufe zwischendurch.

Was ich nicht mache: Lohnbuchhaltung. Ich habe es zweimal versucht und es war beide Male mühsam, weil das deutsche Lohnrecht ein eigenes Fach ist und ich es nicht halbgar anbieten will. Steuerliche Beratung ebenfalls nicht, das darf ich gar nicht. Und Mahnwesen mit eskalierendem Ton übernehme ich nur bis zur zweiten Erinnerung, danach ist es deine Entscheidung.

SPRACHE, ZEIT UND GELD

Meine Muttersprache ist Polnisch. Deutsch habe ich in der Schule angefangen und später an der Hochschule weitergemacht, dazu kamen die Jahre bei dem Verpackungszulieferer, wo alles in Richtung Deutschland lief. Ich lese und schreibe Deutsch ohne Mühe, auch Fachtexte, und am Telefon bin ich sicher. Manchmal fällt mir ein seltenes Wort nicht sofort ein, dann frage ich einfach nach. Englisch reicht für Korrespondenz und Abstimmung, Rumänisch kann ich nicht, das wird öfter gefragt als man denkt.

Ich habe 30 Stunden in der Woche frei, verteilt auf Montag bis Freitag, in der Regel zwischen acht und drei. Nachmittags ab halb vier bin ich raus, da hole ich mein Kind ab. Zum Monatsanfang, also den ersten fünf Arbeitstagen, bin ich immer knapper dran als in der Monatsmitte, das solltest du wissen wenn dein Zahllauf auf den zweiten fällt.

Mein Satz ist 21 Euro die Stunde. Ich rechne ehrlich ab und schreibe auf was ich gemacht habe, damit du siehst wofür die Zeit draufgeht. Für laufende Mandate mit gleichbleibendem Umfang können wir auch eine Pauschale vereinbaren, nach zwei, drei Monaten, wenn wir beide wissen wie viel es wirklich ist. Vorher zu raten bringt uns nichts.

Wenn das passt, schreib mich hier über die Plattform an. Sag mir grob wie viele Belege im Monat anfallen und mit welchem System dein Berater arbeitet, dann kann ich dir ziemlich schnell sagen ob ich der richtige Mensch dafür bin.

Was diese Person kann

DATEV Sehr sicher
lexoffice Sehr sicher
Kreditorenbuchhaltung Sehr sicher
Zahlungsverkehr Sicher
Excel Sehr sicher

Sprachen

Die Stufe ist die Selbsteinschätzung. Ist sie von remowo geprüft, steht das Ergebnis unseres Gesprächs dabei.

Deutsch fließend Englisch sicher im Beruf Polnisch Muttersprache

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