Hi, Zsófia hier, 31, aus Budapest. Ich mache seit sieben Jahren Marketing, hauptsächlich Social Media und E-Mail, und ich rede dir jetzt nicht ein dass ich alles kann. Ich kann ein paar Sachen richtig gut und den Rest lasse ich lieber.
📣 Das mache ich
Redaktionsplanung und Umsetzung für Instagram, LinkedIn, teilweise Facebook und TikTok. Heißt: Ideen sammeln, Plan bauen, Texte schreiben, Grafiken in Canva machen, Reels schneiden (einfach, mit CapCut, keine Filmkunst), einplanen, veröffentlichen, Kommentare beantworten. Dazu Newsletter. Brevo und Mailchimp kenne ich gut, Klaviyo mittel. Und Meta Ads, also Kampagnen aufsetzen, Zielgruppen bauen, Anzeigen testen, Budget im Auge behalten. Bei Google Ads bin ich ehrlich: kann ich bedienen, bin aber keine Spezialistin, dafür gibt es bessere Leute als mich.
Texten ist eigentlich das was ich am liebsten mache. Landingpage-Texte, Newsletterbetreff, Anzeigentexte, Produktbeschreibungen. In Deutsch und Ungarisch, Englisch auch.
🧭 Wo ich herkomme
Erst drei Jahre in einer kleinen Agentur hier in Budapest, viel für Gastro und lokale Läden. Dann vier Jahre inhouse bei einem Hersteller von Outdoor-Ausrüstung, der in den deutschsprachigen Raum verkauft hat. Da war ich für die Kanäle zuständig und hab im ersten Jahr viel falsch gemacht, das darf man ja mal sagen. Wir haben am Anfang jeden Tag gepostet weil das ja angeblich sein muss. Reichweite ging runter, ich war fertig, die Inhalte waren Füllmaterial. Dann sind wir auf drei feste Beiträge pro Woche runter, dafür durchdacht, und nach vier Monaten lagen wir bei ungefähr 60 % mehr Interaktionen als vorher bei deutlich weniger Aufwand. Seitdem bin ich in dieser Frage nicht mehr verhandelbar.
🐌 Das sag ich dir gleich am Anfang
Wenn du jemanden suchst der täglich postet, bin ich falsch. Wirklich. Täglich posten ist fast immer eine Beschäftigungstherapie für den Chef, damit sich der Kanal lebendig anfühlt. Was dabei rauskommt sind sieben mittelmäßige Sachen die Woche statt zwei guten. Ich baue lieber weniger, aber so dass man drüber redet.
Und noch was, das ärgert mich immer wieder: Leute wollen Social Media, haben aber keine Fotos. Kein einziges vom Betrieb, von den Leuten, vom Produkt in echt. Nur Katalogbilder vom Hersteller. Damit kann ich nichts bauen was nach dir aussieht. Also entweder wir organisieren einen Fototag bei dir, oder du machst mir mit dem Handy regelmäßig Material, ungeschliffen ist völlig okay, besser als steril. Das ist die eine Sache die ich wirklich von dir brauche.
🪴 So arbeite ich
Ich brauche am Anfang ein längeres Gespräch, so eine Stunde, wo du mir erzählst wer deine Kunden sind und was du eigentlich verkaufst. Nicht was auf der Webseite steht. Was du verkaufst. Danach baue ich einen Plan für die ersten acht Wochen, du schaust drauf, wir streichen was dir nicht passt, und dann läuft es.
Freigaben: gesammelt, einmal in der Woche. Alles andere macht mich langsam und dich auch. Ich stelle dir den Plan für die kommende Woche rein, du gehst einmal drüber, fertig. Wenn du bei jedem einzelnen Beitrag mitreden willst, bevor er rausgeht, dann ist die Zusammenarbeit mit mir wahrscheinlich nicht die richtige. Bei Anzeigen ist das anders, da reden wir öfter, weil da Geld läuft.
Zahlen schaue ich mir monatlich an und schreibe dir auf was funktioniert hat und was nicht. Kurz, eine Seite. Keine Berichte mit dreißig Diagrammen die niemand liest, ich hab sowas mal gebaut und keiner hat je danach gefragt.
🥨 Deutsch
Meine Mutter ist Deutschlehrerin gewesen, ich hab das quasi mitbekommen, dazu vier Jahre Schule in Sopron direkt an der Grenze und jede Menge Wochenenden in Österreich. Ich schreibe Deutsch sehr gut, auch werblich, und das ist bei Texten ja nicht egal. Man hört mir am Akzent an dass ich Ungarin bin, aber schreiben kann ich sauber. Wenn es um ganz feine Sachen geht, Wortspiele oder Dialekt in einer Anzeige, dann sage ich dir das und wir lassen es einen Muttersprachler gegenlesen. Bei allem anderen brauchst du das nicht.
🔌 Praktisches
25 Stunden die Woche, verteilt auf fünf Tage, meistens vormittags und ein Block am späten Nachmittag. Dienstag ist mein Tag ohne Termine, da arbeite ich, aber rede nicht. 24 Euro die Stunde. Ab Anfang Oktober habe ich Platz für ein neues Mandat, aktuell betreue ich zwei laufende.
Was ich nicht anbiete: Kaltakquise, Influencer-Verhandlungen, Videoproduktion mit Kamera und Licht, Suchmaschinenoptimierung, Webseiten bauen. Community Management rund um die Uhr auch nicht, ich schaue morgens und nachmittags in die Kommentare, das reicht bei den meisten.
Falls das für dich passt, schreib mir hier. Am liebsten mit einem Satz zu deinem Laden und wo du jetzt gerade stehst, also ob schon Kanäle laufen oder wir bei null anfangen. Beides geht, ist nur ein anderer Start.
Die Stufe ist die Selbsteinschätzung. Ist sie von remowo geprüft, steht das Ergebnis unseres Gesprächs dabei.