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Recherche und Datenpflege Geprüft

Recherche und Datenpflege

RW-2026-701158

Ich schreibe das hier bewusst in nummerierten Abschnitten. Nicht weil ich langweilig bin, sondern weil du dann selbst entscheiden kannst, welchen Teil du überspringst. Ich heiße Elena, bin 30 und arbeite von Sofia aus.

1. Was ich tue, in einem Satz

Ich suche Informationen, prüfe sie, und bringe sie in eine Form, mit der man arbeiten kann. Das ist der ganze Beruf. Alles andere sind Werkzeuge.

Konkreter: Firmenlisten für den Vertrieb aufbauen, Ansprechpartner und Funktionen recherchieren, Preise und Angebote von Wettbewerbern zusammentragen, Marktzahlen aus Studien und Statistikportalen ziehen, Adressbestände bereinigen, CRM-Einträge ergänzen und doppelte Datensätze zusammenführen. Sechs Jahre mache ich das jetzt.

2. Woher ich komme

Ich habe einen Master in Soziologie mit Schwerpunkt auf empirischer Methodik. Das hat mich vor allem eines gelehrt, und zwar Misstrauen gegenüber Zahlen ohne Quelle. Wenn ich dir eine Zahl liefere, steht in der Spalte daneben, woher sie stammt und wann ich sie geholt habe. Das kostet mich etwa 10 % mehr Zeit und erspart dir irgendwann eine peinliche Folie in einer Sitzung.

Nach dem Studium war ich zweieinhalb Jahre bei einem Marktforschungsinstitut, dort war ich verantwortlich über die Pflege der Panel-Datenbank und über die Aufbereitung der Rohdaten. Danach drei Jahre bei einem Anbieter für Industriebedarf im Vertriebsinnendienst, wo ich die Zielkundenlisten aufgebaut habe. Seit anderthalb Jahren arbeite ich frei für wechselnde Auftraggeber, die meisten davon aus Deutschland und der Schweiz.

3. Wie eine Recherche bei mir abläuft

Zuerst frage ich nach dem Zweck. Das klingt nach einer Höflichkeitsfloskel, ist aber der wichtigste Schritt. Eine Liste von Bauunternehmen für einen Vertriebsanruf sieht anders aus als eine Liste für eine Marktabschätzung. Im ersten Fall brauchst du Namen und Durchwahlen, im zweiten Umsätze und Mitarbeiterzahlen.

Dann lege ich die Kriterien schriftlich fest: Region, Größe, Branche, Ausschlüsse. Diese Liste schicke ich dir, bevor ich anfange. Erst wenn du bestätigt hast, recherchiere ich.

Danach ein Probedurchlauf mit den ersten zwanzig Datensätzen. Du schaust drauf, sagst was fehlt, und dann erst mache ich die restlichen dreihundert. Ich habe früher anders gearbeitet und einmal vier Tage in eine Liste gesteckt, die am Ende die falsche Branchenzuordnung hatte. Seitdem der Probedurchlauf.

Zum Schluss die Qualitätsprüfung. Ich ziehe eine Stichprobe von rund 10 % und kontrolliere jeden Eintrag ein zweites Mal. Der Tabelle ist am Ende so gebaut, dass du nur noch filtern musst: eine Zeile pro Objekt, eine Spalte pro Merkmal, keine verbundenen Zellen, keine Farben als Informationsträger.

4. Womit ich arbeite

Excel ist mein Hauptwerkzeug. Power Query für das Zusammenführen und Bereinigen von mehreren Quellen, Pivot für die Auswertung, XVERWEIS und INDEX mit VERGLEICH, Datenüberprüfung, bedingte Formatierung. Makros schreibe ich nicht, dafür fehlt mir die Tiefe, ich sage das lieber ehrlich.

Google Sheets nutze ich, wenn mehrere Leute gleichzeitig reinschauen. IMPORTRANGE und QUERY, Skripte nur ganz einfach.

Airtable mag ich für alles, was eher Datenbank als Tabelle ist. Verknüpfte Tabellen, Ansichten je nach Nutzergruppe, Benachrichtigungen bei neuen Einträgen.

CRM: HubSpot kenne ich gut, Pipedrive und Zoho habe ich in Projekten benutzt. Importe mit Feldzuordnung, Dublettenbereinigung, Nachpflege fehlender Felder.

5. Was ich nicht mache

Keine Datenbeschaffung, die rechtlich fragwürdig ist. Ich kratze keine Netzwerke ab, deren Bedingungen das verbieten, und ich kaufe keine Adresslisten aus zweifelhaften Quellen. Was öffentlich zugänglich ist und ordentlich zitiert werden kann, hole ich dir. Alles andere nicht, auch nicht auf Wunsch.

Keine Texte für Werbung, keine Grafiken, keine Programmierung. Keine Telefonrecherche in großem Umfang, weil mein gesprochenes Deutsch dafür zu langsam ist, dazu gleich mehr.

6. Sprache

Deutsch habe ich in der Schule gelernt und dann während des Studiums in einem Austauschsemester in Leipzig aufgefrischt. Lesen und Verstehen sind meine starke Seite, ich arbeite mich problemlos durch Geschäftsberichte, Ausschreibungstexte und Studien.

Schreiben geht gut, aber du wirst hier und da merken, dass Deutsch nicht meine erste Sprache ist. Ein falscher Artikel, eine ungewöhnliche Wortstellung. Für interne Dokumentation und Tabellen reicht das völlig, für Texte die an deine Kunden gehen würde ich jemand anderen nehmen.

Englisch ist bei mir deutlich stärker als Deutsch, das ist meine Arbeitssprache seit dem Studium. Wenn dir das lieber ist, können wir die Absprachen auf Englisch machen und die Ergebnisse auf Deutsch liefern.

7. Verfügbarkeit und Konditionen

25 Stunden pro Woche, verteilt auf Montag bis Freitag, meistens vormittags und früher Nachmittag. Bulgarien liegt eine Stunde vor Deutschland, das heißt ich bin da, wenn du anfängst. Einsteigen kann ich innerhalb einer Woche.

13 Euro pro Stunde. Bei größeren Listen biete ich dir auch gerne einen Festpreis an, das ist für dich sauberer. Abrechnung monatlich mit einer Aufstellung nach Aufgaben.

Am einfachsten schickst du mir über die Plattform kurz, was du brauchst. Ich antworte dir mit drei bis vier Rückfragen. An diesen Fragen merkst du schon, ob ich verstanden habe, worum es geht.

Was diese Person kann

Recherche Sehr sicher
Excel Sehr sicher
Google Sheets Sehr sicher
CRM-Pflege Sehr sicher
Airtable Sicher

Sprachen

Die Stufe ist die Selbsteinschätzung. Ist sie von remowo geprüft, steht das Ergebnis unseres Gesprächs dabei.

Deutsch sicher im Beruf Englisch fließend Bulgarisch Muttersprache